Im Jahr 1404 nahm Ulm an einem Münzvertrag teil, der zwischen Württemberg, Ulm, Biberach und Pfullendorf abgeschlossen wurde.

Ein weiterer Münzvertrag wurde 1423 in Riedlingen zwischen Württemberg, den schwäbischen Bundesstädten und den Bodenseestädten abgeschlossen. Nun war Ulm neben Konstanz und Stuttgart eine Münzstätte des Bundes. Es kam auch erstmals zur Prägung von Schillingen, auf welchen die Umschrift „in christi nomine amen“ (im Namen Christi, Amen) erscheint. Dieser fromme Spruch belegt eine häufig anzutreffende Erscheinung im Münzwesen, demzufolge sich herabgesetzte und im Edelgehalt verschlechterte Münzen oft mit religiösen Sprüchen brüsten.

 

 

 

Venediger Macht,

Augsburger Pracht,

Nürnberger Witz,

Straßburger Gschütz

und Ulmer Geld

regiert die Welt“

 

 

Sprichwort um 1500

 

 

 

 

 

Hier eine kleine Sammlung von Münzen aus Ulm :

Hier Ulmer Pfennige (sie sind nur einseitig geprägt) :

Und hier eine kleine Sammlung von Münzen aus Constanz:

Hier Constanzer Pfennige (sie sind ebenfalls nur einseitig geprägt) :